02.08.2003

PROTOKOLLE

Microsoft erweitert Lizenzbedingungen

Der Softwarehersteller Microsoft hat die neuen Lizenzstrukturen vorgestellt, die Konkurrenten den Zugang zu Windows, entsprechend der Einigung im Anti-Trust-Prozess, erleichtern soll.

Zu den Änderungen gehören unter anderem eine geänderte Berechnung der Lizenzabgaben für auf Microsoft Technologie basierende Produkte sowie die Halbierung der "Einstiegszahlung" von 100.000 auf 50.000 USD.

Weiters wurde das Lizenzprogramm erweitert und beinhaltet nun, ohne das zusätzliche Abgaben anfallen, auch ältere Windows-Versionen wie 95 oder 98, davor waren nur die Versionen XP und 2000 inkludiert.

Richterlich genehmigt

Letzte Woche hatte der Konzern die Maßnahme angekündigt, nachdem diese von Richterin Colleen Kollar-Kotelly als mit dem Anti-Trust-Urteil konform abgesegnet worden sind, wurden sie nun vorgestellt.

Damit versucht der Konzern einen wichtigen Teil der Einigung im Anti-Trust-Verfahren gegen Microsoft zu erfüllen: Den leichteren Zugang zum Windows-Betriebsystem für Mitbewerber.