Größter Online-Broker will mehr Kunden
Österreichs größter Online-Broker will über heimische Bankinstitute mehr Kunden gewinnen.
Die direktanlage.at mit Vorstandsvorsitzendem Ernst Huber hat insbesondere Wertpapier-Kunden heimischer Bankinstitute im Visier, die er mit einer Marketingoffensive für sich gewinnen will.
Es handle sich derzeit um eine "einzigartige Chance", so Huber am Dienstag vor Journalisten, um den derzeit 26.000 Kunden weitere hinzuzufügen.
Dazu beitragen soll eine neue Filiale in Graz, die am 1. Oktober ihre Pforten öffnen wird.
Zusätzliches Volumen
Bereits im ersten Halbjahr gelang es dem Online-Broker, seine
Kundenbasis zu verbreitern. Von den 90 Mio. Euro, um die das
Portfoliovolumen in den ersten sechs Monaten 2003 auf insgesamt 765
Mio. Euro anwuchs, stammten laut Huber 40 Mio. Euro von neuen
Kunden: "Die Übertragungen werden immer mehr und das übertragene
Volumen wird immer größer." Im zweiten Halbjahr peilt Huber ein
zusätzliches Volumen von "rund 40 bis 50 Mio. Euro" aus dem Übertrag
von anderen Banken an.
Direktanlage.at2003 bestes Ergebnis
Für das Gesamtjahr 2003 geht Huber davon aus, dass die direktanlage.at heuer das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte - von 1995 bis 1999 war der Online-Broker eine Abteilung der SKWB Schoellerbank, seitdem ist er eine selbstständige Gesellschaft - abliefern wird.
Die geplante Steigerung des Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] von 0,78 Mio. Euro im Vorjahr auf über 1 Mio. Euro wird laut Huber "aus heutiger Sicht sogar übertroffen werden."
Abgeschlossen hat die direktanlage im ersten Halbjahr 2003 ihr "Starpartner-Programm". In dessen Rahmen können die Kunden rund 7.000 Wertpapiere von den Emittenten Raiffeisen Centrobank, Sal. Oppenheim und Goldman Sachs außerbörslich zum Fixtarif von 8,45 Euro je Transaktion handeln.
