Skype will US-Mobiltelefone öffnen

VorSTOß
25.02.2007

Petition an Regulierungsbehörde

Das US-Unternehmen Skype, das Software für Voice-over-IP-Telefonie [VoIP] anbietet, will alteingesessene Strukturen auf dem US-Mobilfunkmarkt ins Wanken bringen.

In einer Petition an die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission [FCC] fordert das Unternehmen die Öffnung der Endgeräte und Netzwerke.

Viele Funktionen gesperrt

In der Eingabe beklagt Skype, dass US-Mobilfunknutzer an die Netze ihrer Anbieter gekettet seien. Die Mobilfunkbetreiber würden darüber hinaus die Funktionen der Handys nach Gütdünken einschränken.

So werde etwa bei den US-Versionen von Handys oft die WLAN-Funktion deaktiviert. Das müsste nicht so sein, erklärte Skype-Mitarbeiter Jaanus Kase im Unternehmens-Weblog.

VoIP via Handy

Skype hat naturgemäß ein Interesse daran, dass die VoIP-Software des Unternehmens auch auf Mobiltelefonen zu finden ist, und will nun einen Diskussionsprozess in Gang setzen, der es den US-Mobilfunknutzern erlaubt, über WLAN auf das Internet zuzugreifen und dabei auch Geräte und Programme zu verwenden, die nicht von ihren Mobilfunkanbietern stammen.

Mobilfunkbetreiber dagegen

Die Vereinigung der US-Mobilfunkindustrie [CTIA] lehnte die von Skype erhobenen Forderungen naturgemäß ab und verwies auf einen funktionierenden Markt.