Motor-Presse stellt Portal auto.t-online ein
Die Motor-Presse Stuttgart stellt das Internetportal auto.t-online zum 31. August ein.
Für die 28 Mitarbeiter würden "sozialverträgliche" Lösungen gesucht, teilte die Motor-Presse am Sonntag mit. Einzelnen Mitarbeitern würden vakante Stellen im Verlag angeboten.
Zuvor hatte der Verlag [u.a. "auto motor und sport"] das Joint Venture mit dem Internetdienstleister T-Online beendet und dessen Anteile von 51 Prozent an auto.t-online übernommen. Die T-Online International AG teilte in Weiterstadt mit, der Verkauf werde keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernumsatz und das Geschäftsergebnis haben.
Joint-Venture nicht wie geplant verlaufen
Zur Begründung für das Ende von auto.t-online hieß es in
Stuttgart, die wirtschaftlichen Zielsetzungen des Joint Ventures
hätten sich auf Grund der Marktentwicklung nicht verwirklichen
lassen.
auto.t-online.deDas Unternehmen will sich künftig um die eigenen Magazine kümmern. Die einzelnen Titel werden ihre selbständigen Online-Auftritte entwickeln. Den Anfang werde "auto motor und sport" machen. "AUTOStraßenverkehr" und "mot. Die Autozeitschrift" folgen später.
Friedrich Wehrle, Geschäftsführer der Stuttgarter Verlagsgruppe, sagte: "Mit der engeren Verzahnung unserer Multimedia-Aktivitäten und unserer Print-Aktivitäten wird Online jetzt ein integraler Bestandteil unseres Kerngeschäfts, zugleich passen wir den Umfang und die Ausrichtung unserer Multimedia-Aufwendungen den aktuellen Marktbedingungen an." Die Motor-Presse werde sich in Zukunft darauf konzentrieren, das Internet als Instrument zur Unterstützung der printbasierten Marken mit "wirtschaftlichem Augenmaß" zu nutzen.
