Games-Industrie legt weiter zu
Konsolenspiele verkaufen sich in Deutschland immer besser, Marktführer bleibt allerdings weiter das PC-Game.
2006 wurden in Deutschland 20,4 Millionen Videospiele verkauft, das sind 22,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware [BIU] mit. Zugleich wurden 24,3 Millionen Computerspiele verkauft, das ist ein Rückgang um ein Prozent.
Konsolenspiel wurden billiger
Die Spiele wurden laut BUI günstiger: Im vergangenen Jahr ging der Preis der Spiele für Konsolen um 7,8 Prozent zurück; sie kosteten im Schnitt 32,02 Euro.
PC-Spiele wurden dagegen um 1,5 Prozent teurer und kosteten im Schnitt 19,45 Euro.
Treibende Kraft hinter den Umsätzen waren unter anderem die neuen Konsolen von Microsoft und Nintendo.
Umsatz steigt konstant
Trotz der Konkurrenz durch Fußball-WM und einen warmen Sommer stieg der Gesamtumsatz der Branche nach Angaben des Verbands mit Spielen für Computer, Videokonsolen und tragbare Spielekonsolen im Jahr 2006 um 7,4 Prozent auf 1,126 Milliarden Euro gegenüber 1,049 Milliarden Euro im Vorjahr.
Der Umsatz mit PC-Spielen legte um 0,4 Prozent auf 473,4 Millionen Euro zu. Der Gesamtumsatz mit Spielen stieg um 13 Prozent auf 652,6 Millionen Euro.
(AFP)
