22.07.2003

Q1/2003

Gewinneinbruch bei Schweizer Logitech

Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur noch halb so viel wie im Vorjahreszeitraum verdient.

Der Reingewinn sank um 47 Prozent auf 5,7 Mio. USD [5,03 Mio. Euro], der Umsatz nahm jedoch um weitere 12 Prozent auf 218 Mio. USD zu.

Der Betriebsgewinn sank um 38 Prozent auf 7,9 Mio. USD. Der Anteil des Betriebsgewinnes am Umsatz verringerte sich damit von 34 auf 27,8 Prozent.

Wenig Nachfrage und harte Konkurrenz

Enttäuschend verlaufen sei insbesondere das Geschäft mit Kabelmäusen, wo der durchschnittliche Verkaufspreis um 17 Prozent einbrach, und mit kabellosen Desktops. Stark gewachsen seien dagegen der Bereich Zubehör für Spielkonsolen sowie Audio- und Webcam-Produkte.

Gegen Ende des Berichtsquartals habe Logitech wegen der enttäuschenden Nachfrage und dem härter als erwartet geführten Wettbewerb bedeutsame Preissenkungen vornehmen müssen. Dies habe sich stark im operativen Gewinn niedergeschlagen, heißt es.

Mit der "aggressiveren Preispolitik" und intensiveren Werbung soll die Nachfrage stimuliert werden. Zudem sollen im Herbst neue Produkte eingeführt werden.