Gewinneinbruch bei Schweizer Logitech
Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur noch halb so viel wie im Vorjahreszeitraum verdient.
Der Reingewinn sank um 47 Prozent auf 5,7 Mio. USD [5,03 Mio. Euro], der Umsatz nahm jedoch um weitere 12 Prozent auf 218 Mio. USD zu.
Der Betriebsgewinn sank um 38 Prozent auf 7,9 Mio. USD. Der Anteil des Betriebsgewinnes am Umsatz verringerte sich damit von 34 auf 27,8 Prozent.
Logitech hat bereits Mitte Juli eine Gewinnwarnung ausgegeben. Statt 14 Mio. prognostizierte das Unternehmen noch einen Betriebsgewinn von 7 bis 8 Mio. USD.
Logitech erwartet ErgebniseinbruchWenig Nachfrage und harte Konkurrenz
Enttäuschend verlaufen sei insbesondere das Geschäft mit Kabelmäusen, wo der durchschnittliche Verkaufspreis um 17 Prozent einbrach, und mit kabellosen Desktops. Stark gewachsen seien dagegen der Bereich Zubehör für Spielkonsolen sowie Audio- und Webcam-Produkte.
Gegen Ende des Berichtsquartals habe Logitech wegen der enttäuschenden Nachfrage und dem härter als erwartet geführten Wettbewerb bedeutsame Preissenkungen vornehmen müssen. Dies habe sich stark im operativen Gewinn niedergeschlagen, heißt es.
Mit der "aggressiveren Preispolitik" und intensiveren Werbung soll die Nachfrage stimuliert werden. Zudem sollen im Herbst neue Produkte eingeführt werden.
Erwartung für das zweite Quartal
Für das zweite Quartal erwartet Logitech einen Umsatz zwischen
270 Mio. und 280 Mio. USD sowie einen operativen Gewinn zwischen 15
Mio. und 17 Mio. USD. Das entspricht einer Bruttomarge von ungefähr
30 Prozent.
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