22.07.2003

TEST

"Wirklich schlechte Scanner gibt es nicht"

Die Zeitschrift "Konsument" hat für ihre August-Ausgabe fünf Flachbett-Scanner, weitere zehn mit Durchlichtzusatz und zwei spezielle Film-Scanner unter die Lupe genommen.

"Wirklich schlechte Scanner gibt es nicht," heißt dabei vereinfacht das Fazit der Tester: Bei der Endbenotung schneiden von den 17 Geräten in der Preisklasse von 100 bis 900 Euro 13 "gut" und vier "durchschnittlich" ab.

In Bezug auf Grundfunktionen bieten die Testgeräte demnach vergleichbare Qualität, die Preisunterschiede sind bei den Flachbettscannern mit Durchlichtzusatz sowie bei den Film-Scannern am größten.

Erkenntnisse

Wer beim digitalen Fotoalbum Wert auf hohe Qualität legt und sich zumindest halbprofessionell damit befassen möchte, kommt laut den Testern um einen entsprechenden hochpreisigen Filmscanner nicht herum:

Der 900 Euro teure "Nikon CoolScan IV" liegt demnach "nicht grundlos" punktemäßig deutlich voran.

Flachbettscanner ohne Durchlichtaufsatz sind unterdessen bereits unter 150 Euro erhältlich. Mit dem Preis steigt laut "Konsument" aber nicht unbedingt die Qualität, sondern die Ausstattung.

Zu den bestausgestatteten Flachbettscannern im Test gehört der "CanoScan 9900 F" um 500 Euro. Er erlaubt als einziger das Einscannen von acht Dias oder vier Negativstreifen gleichzeitig. Beim "HP Scanjet 5500 C" um 400 Euro liegt der Vorteil wiederum beim automatischen Fotoeinzug.

Bezüglich Schneckentempo fiel den Testern der Flachbettscanner von "Mustek" um 135 Euro auf: Für einen Scanvorgang bei einem 13 mal15 cm großen Foto benötigt dieses Gerät zwischen 30 Sekunden und fast drei Minuten.