Software zum digitalen "Plattenauflegen"
Die vor sieben Jahren in Berlin gegründete Firma Native Instruments ist international vor allem für ihre virtuellen Musikinstrumente bekannt. Dabei handelt es sich um native Synthesizerprogramme, die direkt auf dem Prozessor eines Rechners laufen, also keine zusätzliche Hardware benötigen und den Klang etwa einer Hammond-Orgel nachbilden.
Vor zwei Jahren begann Native Instruments eine Software für DJs zu programmieren. Zu diesem Zeitpunkt stieß auch Friedemann Becker zu der Firma, der nicht nur technisches Know-How, sondern auch Kontakte zur DJ-Szene mitbrachte.
Er fungierte als Schnittstelle zwischen den DJs und den Programmierern, die auf Basis der Programmiersprache C++ das Software-Programm "Traktor" entwickelten.
Der Durchbruch gelang "Traktor" erst durch eine Annäherung an das traditionelle Medium der Schallplatte und die Möglichkeit, auch Vinyl-Platten per Software zu steuern.
TraktorEin Tool für die DJ-Community
In der DJ-Community selbst hatte "Traktor" lange Zeit mit großen Vorbehalten und Ressentiments zu kämpfen. "Es wurde gesagt: Das ist ja gar kein DJing mehr, das geht ja alles automatisch", so Friedemann Becker, der in Software-Tools nur Vorteile sieht.
"Traktor entlastet den DJ von der herkömmlichen Knochenarbeit wie dem Synchronisieren von Tracks und es bleibt ihm dadurch mehr Zeit für anderes, wie überraschende Effekte oder Loops", sagt Becker.
Mittlerweile verwenden zahlreiche bekannte Namen der DJ-Szene die "Traktor" Software beim Auflegen oder beim Aufnehmen ihrer Mixes, wie Mike van Dyke oder Francois K und DJ Hell.
Heute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
55 Millionen Menschen handeln weltweit über die
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Handeln im Internet allerdings nicht. Also lehrt e-bay nunmehr in
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Steigerns. Bei der ersten "e-bay university" in Wien war auch
Wolfgang Ritschl unter den Zuhörern.
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