IT-Ausgaben in .AT sollen steigen
Der österreichische IT-Markt soll in dieses Jahr um 4,5 Prozent zulegen und ein Volumen von rund 5,6 Mrd. Euro erreichen.
Während das Wachstum vor allem von Services getrieben wird, soll der Hardware-Sektor stagnieren, so die Marktforscher von IDC. Das Ausgabenverhalten der Unternehmen soll weiterhin sehr vorsichtig bleiben.
Nach Segmenten aufgeschlüsselt werden die Ausgaben für Hardware dieses Jahr ein Volumen von 1,76 Mrd. Euro erreichen. Mit Software werden demnach 1,1 Mrd. Euro umgesetzt und mit Dienstleistungen 2,8 Mrd. Euro.
Als Umsatzmotoren sieht der Marktforscher vor allem den öffentlichen Bereich, wo verstärkt neue [oder upgedatete] Systeme zum Einsatz kommen sollen, um die Effizienz zu steigern. Weitere Umsatztreiber für das Geschäft mit IT sind unter anderem WLAN bzw. die neuen Kreditrichtlinien von Basel II.
IT-Impulse durch E-GovernmentDämpfer durch pessimistische Stimmung
Die positiven Wachstumsmotoren sollen jedoch - so IDC - durch ein eher pessimistisches Wirtschaftsklima gedämpft werden, dass u.a. die Folge der engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland sei.
Der Wirtschaftsklimaindex falle mit einer Gesamtbewertung von 3 - 3,18 noch einmal schlechter als im Vorjahr aus und sei der schlechteste Wert, den IDC seit 2000 gemessen hat.
Weiter sehr abwartend ist das IT-Ausgabenverhalten der Unternehmen: Während 17,6 Prozent von höheren Ausgaben im Jahr 2003 ausgehen, sehen 25 Prozent der Unternehmen eine Abnahme der Ausgaben und die große Mehrheit, nämlich 57,4 Prozent, eine Stagnation.
