Auch Airbus testet Brennstoffzellen
Neben Boeing will nun auch Konkurrent Airbus den Einsatz von Brennstoffzellen in Flugzeugen untersuchen.
Masterflex, deutsches Unternehmen für Produkt- und Systemlösungen aus Hightech-Spezialkunststoffen für industrielle und medizinische Anwendungen, hat einen Auftrag zur Entwicklung und zum Aufbau eines Brennstoffzellensystems von Airbus Deutschland bekannt gegeben.
Das Unternehmen will im kommenden Jahr die erste serienreife wasserstoff-basierte Brennstoffzelle auf den Markt bringen, die zunächst bei der mobilen Energieversorgung von Notebooks und Druckern in Mobile Office Systemen eine erste Anwendung finden soll.
Brennstoffzellen erzeugen aus Wasserstoff, Methanol oder anderen Substanzen direkt elektrische Energie. Ihr Wirkungsgrad ist doppelt so hoch wie der von Gasturbinen.
Erstes Brennstoffzellen-Flugzeug hebt abÖsterreichische Beteiligung
Boeing untersucht bereits mit Partnern aus Europa und den USA den Einsatz von Brennstoffzellen in der Luftfahrt. Dazu wird ein Motorsegler vom Typ Super Dimona des österreichischen Hersteller Diamond Aircraft mit Brennstoffzellen als Antrieb ausgerüstet. Der Umbau beginnt noch in diesem Sommer; der Erstflug soll Ende 2004 oder Anfang 2005 stattfinden.
Die Arbeiten werden geleitet vom Boeing Forschungs- und Technologiezentrum in Madrid, einem Bereich von Boeing Phantom Works.
Bei den Partnern handelt es sich neben Diamond Aircraft um die Firmen Intelligent Energy [Großbritannien], Sener [Spanien], Aerlyper [Spanien] und Advanced Technology Products [USA].
Außerdem sind die Polytechnische Universität Madrid und die Polytechnische Universität von Katalonien an dem Projekt beteiligt.
Diamond Aircraft
