Verizon muss Kündigungen zurücknehmen
Der US-Telekomkonzern Verizon muss laut einer Entscheidung eines Schiedsrichters 2.300 im letzten Dezember im Bundesstaat New York gekündigte Mitarbeiter wieder einstellen.
Laut Urteil hat der Konzern gegen eine Klausel des Tarifvertrages verstoßen, nach der Kündigungen nur aufgrund äußerer Ereignisse ausgesprochen werden dürfen. Verizon hatte sich bei den Stellenstreichungen jedoch auf die allgemeine schlechte Marktlage berufen.
Der Konzern muss zudem die Differenz zwischen der in Anspruch genommen Arbeitslosenhilfe und den Abfertigungszahlungen sowie dem entgangenen Lohn auszahlen. Die Gewerkschaft rechnet mit bis zu 100 Millionen USD zusätzlicher Ausgaben für Verizon, der Konzern laut Sprecher mit 25 Millionen USD.
Angestellte, die aufgrund der Umstrukturierungen an einen anderen Arbeitsplatz wechseln mussten, können zudem wieder an ihren ursprünglichen zurückkehren. In Pennsylvania, New Jersey und Massachusetts haben rund 1.100 weitere Mitarbeiter ähnliche Klagen angestrengt.
Verizon streicht weitere Stellen
