11.07.2003

FLACHMÄNNER

Billige Tablet-PCs sollen Markt beleben

IBM und Toshiba wollen dem lahmenden Tablet-PC-Markt auf die Beine helfen und planen nach Informationen von DigiTimes den Launch preisgünstiger Produkte.

Die beiden Unternehmen seien mit taiwanesischen Auftragsfertigern in Kontakt, um die Produktion billiger Tablet-PCs zu Retail-Preisen von unter 1.300 USD auf die Beine zu stellen, heißt es in dem Bericht. Der Absatz der Geräte hat seit dem Ende des Vorjahres bisher nie die hoch gesteckten Erwartungen erfüllen können.

Marktbelebung durch niedrigere Preise

Die Umsätze von Tablet-PCs machen bei Acer weniger als zehn Prozent der Erlöse des Notebook-Segments aus, bei Hewlett-Packard sind es Schätzungen zufolge lediglich zwei bis drei Prozent.

Grund für den bisher flauen Absatz sind die relativ hohen Preise der Tablet-PCs. Darüber hinaus wird Microsoft als Softwarelieferanten vielfach vorgeworfen, die Hardware-Produzenten bei den Geräten nicht genug zu unterstützen - ein Vorwurf, der von Microsoft aber vehement bestritten wird.

Eine Marktbelebung wird nun einerseits von neuen Produkten erwartet, die HP und Acer noch im Sommer auf den Markt bringen dürften. Andererseits sollte die Nachfrage anziehen, wenn sich der Unterschied in den Produktionskosten zwischen Notebooks und Tablet-PCs auf 100 bis 200 USD verringert und somit den Konsumenten billigere Produkte zur Verfügung stehen.