Chefwechsel beim größten Mobilfunker
Chris Gent, der Chef des weltweit größten Mobilfunkanbieters Vodafone, wechselt in die Führungsetage der US-Investmentbank Lehman Brothers.
Wie das US-Bankhaus am Donnerstag mitteilte, wird Gent ab 1. September als Non-Executive Director einsteigen.
Gent beendet sein Engagement bei Vodafone am 30. Juli. Unter seiner Führung hatte sich der Konzern in den vergangenen Jahren gemessen am Umsatz zum größten Mobilfunkunternehmen der Welt entwickelt.
Eine der spektakulärsten Übernahmen war der Kauf der deutschen Mannesmann AG [D2].
Der Nachfolger
Der ehemalige Leiter des Konzerngeschäftes in den USA, Arun Sarin, wird Gent im Amt folgen.
Mit Sarin kehrt ein alter Bekannter in die Vodafone-Führung zurück: Der künftige Chef des Mobilfunkkonzerns leitete bis April 2000 bereits den US-Ableger Vodafone AirTouch und war als Vorstand auch bei heiklen Missionen wie der Mannesmann-Übernahme in Deutschland im Einsatz.
Der 48-Jährige indischer Abstammung hatte die Vodafone-Führungsspitze verlassen, als das US-Geschäft mit Bell Atlantic im neuen Unternehmen Verizon Wireless zusammengelegt wurde. Er blieb aber Mitglied des Vodafone-Aufsichtsrats.
"Mobilfunk-Veteran" wird Vodafone-Chef
