10.07.2003

LINUXTAG

Sparpotenzial für Behörden durch Linux

Durch den Einsatz freier Software können die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland nach Einschätzung von Experten "eine Menge" Geld sparen.

"Die so genannte Open-Source-Software kann eine günstige Alternative sein und mittelfristig Einsparungen in beträchtlicher Höhe erbringen", sagte Gregor Lietz, der das deutsche Innenministerium in Software-Fragen berät, zum Auftakt des 8. LinuxTages am Donnerstag in Karlsruhe.

Nichts überstürzen

Im Mittelpunkt des LinuxTages steht die jüngste Entscheidung der Stadt München, Linux in der Stadtverwaltung einzusetzen.

Eine Studie des Innenministeriums kommt Lietz zufolge zu dem Schluss, dass die öffentliche Hand mit Hilfe von alternativen Softwareprogrammen Geld einsparen kann.

Dennoch riet er Behörden und Verwaltungen, mit dem Thema mittelfristig und "mit Strategie" umzugehen: "Welche Programme sinnvoll sind, hängt stark von den Bedürfnissen der einzelnen Stellen ab."