Gaming ist gut für das Sozialleben
Eine aktuelle US-Studie widerspricht dem gewohnten Bild über Gamer, wonach diese einsam in dunklen Zimmern sitzen und kaum soziale Kontakte pflegen.
Rund zwei Drittel der befragten Collegestudenten spielen demnach regelmäßig Videogames auf Konsolen oder am PC auch, um ihre sozialen Kontakte, zum Beispiel bei Online-Games, zu pflegen. Jeder Fünfte gab an, beim Spielen auch neue Freundschaften schließen zu wollen.
Auch gaben die Studenten an, dass ihr Spielverhalten ihre Collegeverpflichtung nur wenig beeinflusst, so die Studie im Auftrag des "Pew Internet & American Life Project".
Videogames seien ebenso ein Teil der Freizeitaktivitäten der Studenten geworden, wie es früher vielleicht Brettspiele waren, so Steve Jones von der Universität von Illinois in Chicago angesichts der Studie.
Bei der Studie wurden 1.162 Studenten von 27 US-Universitäten befragt. Alle gaben an, schon einmal ein Videospiel gespielt zu haben.
Neuer Stoff für die GamerweltImmer mehr Frauen spielen
65 Prozent der Studenten gaben an, regelmäßig oder von Zeit zu Zeit zu spielen. Die Hälfte gab an, dass das Spielen ihre Studien "ein bisschen" bis "viel" beeinflusse, wobei sich ihr Lernverhalten laut Jones nur wenig von jenem der nicht spielenden Studenten unterscheidet.
70 Prozent gaben an, bereits in der Volksschule ihr erstes Videogame gespielt zu haben. In der Highschool [Mittelschule/Hauptschule] haben rund die Hälfte der Befragten PC-Games, von Kartenspielen bis "Doom", gespielt, und 43 Prozent gaben an, auch online gespielt zu haben.
Laut Umfrage verschwindet zudem auch das übliche Bild, dass nur Männer spielen. 60 Prozent der Frauen gaben an, bereits online gespielt zu haben im Vergleich zu 40 Prozent der Männer, wobei sich das Verhältnis von spielenden Männern und Frauen im Allgemeinen die Waage hielt.
