Swisscom kürzt Löhne
Die Swisscom, die Branchengerüchten zufolge an einem Einstieg bei der österreichischen börsennotierten Telekom Austria interessiert ist, muss ihren Mitarbeitern zur Sanierung ihrer Pensionskasse comPlan den Lohn kürzen.
Die rund 20.000 aktiv Versicherten müssen bereits ab dem 1. August auf 1,2 Prozent ihres Lohnes verzichten.
Guter Teil der Lohnerhöhung fällt weg
Damit fällt ein guter Teil der diesjährigen Lohnerhöhung von 1,5
Prozent generell und plus 0,5 Prozent individuell wieder weg.
Weitere 1,8 Prozent leistet gemäß dem Entscheid des
comPlan-Stiftungsrates die Swisscom selbst, wie das Unternehmen
mitteilte. Der Sanierungsbeitrag beläuft sich also auf insgesamt
drei Prozent.
SwisscomcomPlan war 1999 aus der Bundespensionskasse selbstständig geworden. Der Deckungsgrad sank seither wegen des schlechten Finanzergebnisses von 100 auf 93,8 Prozent. Absolut beträgt das Loch rund 193 Mio. Euro.
Auch die rund 2.500 comPlan-Pensionisten müssen zurückstecken. Während der Dauer der Sanierungsbeiträge werden die Pensionen nicht mehr der Teuerung angepasst. Wie bereits bekannt, werden die Altersguthaben im laufenden Jahr nur noch mit 3,25 statt wie bisher mit vier Prozent verzinst.
