Die NASA fotografiert unscharf
Die Fotos vom Start der später verunglückten Raumfähre "Columbia" waren wegen unzulänglicher Kameraausrüstung teilweise unscharf. Damit wurde eine Chance vertan, das Ausmaß der beim Abheben entstandenen Schäden am Shuttle deutlicher zu erkennen.
Zu diesem Schluss ist das unabhängige Expertenteam gekommen, das die Ursache für den Absturz der Raumfähre am 1. Februar untersucht.
Die Ermittler riefen die Weltraumbehörde NASA eindringlich zu Verbesserungen auf, wie US-Medien am Mittwoch weiter berichteten. Gute Fotos vom Start seien von grundlegender Bedeutung, um die Raumfähren "besser zu verstehen".
Warnung vor Columbia-Absturz ignoriertKatastrophen-Ursache beim Start
Der Abschluss-Untersuchungsbericht der Experten wird für Ende Juli erwartet. Die Ermittlungskommission hält es für wahrscheinlich, dass beim Start abgesprengter Isolierschaum den Hitzeschild der "Columbia" so stark beschädigte, dass sie den Wiedereintritt in die Atmosphäre nicht überstand.
Den Experten zufolge gab es eine Kamera nahe dem Startplatz des Shuttle in Florida, die klare Bilder hätte liefern können, aber mit einem fehlerhaften Teleskop verbunden war.
