Start der Fachmesse ITnT
Gute Stimmung herrscht zur Eröffnung der Wiener IT- und Telekom-Fachmesse ITnT. In diesem Jahr ist E-Government einer der Schwerpunkte.
Zum dritten Mal hat am Dienstag die Wiener IT- und Telekom-Fachmesse ITnT ihre Tore geöffnet. Drei Tage lang wollen die rund 390 Aussteller [Vorjahr: 293] im Messezentrum Wien um Neukunden werben und die gute Konjunktur nutzen.
Offline-Kommunikation
Von einem "wichtigen Impulsgeber für die Branche", dem "einzigartigen Angebot an Dialogmöglichkeiten" und "einer idealen Plattform mit starkem, interregionalem Fokus" war am Dienstag die Rede. Schließlich würden sich IT- und Telekom-Lösungen nicht über Kataloge und Websites verkaufen lassen.
"Ich freue mich auf die guten Geschäfte, die uns Herr Limbeck versprochen hat", sagte beispielsweise Franz Kühmayer von Microsoft Österreich und nahm damit den Messeveranstalter Reed Exhibitions in die Pflicht.
Die erwarteten 17.000 Besucher können sich heuer erstmals in zwei Hallen des Messezentrums Wien über neue Produkte und Dienstleistungen informieren. Insgesamt 79 Präsentationen, Vorträge und Diskussionsrunden finden während der drei Messetage statt.
Auf der ITnT erstmals vertreten sind laut den Angaben Adobe, HP, Samsung Electronics, Sony Ericsson und LG Electronics. Die größten Ausstellungsflächen haben Microsoft, SAP, Konica Minolta und Siemens in Halle A sowie T-Mobile, Hutchison und One in Halle B gebucht.
Schwerpunkt E-Government
Auf einer Sonderfläche präsentieren sich heuer Bund, Länder, Städte, Gemeinden und Wirtschaftspartner, um neue E-Government-Lösungen für Bürger und Wirtschaft vorzustellen.
"Wir haben schon längst die Ärmelschoner abgelegt und arbeiten ganz anders, als normalerweise mit dem Beamtentum assoziiert wird", gab sich Manfred Matzka, Sektionschef des Bundeskanzleramtes, bei einer Pressekonferenz vom eingeschlagenen Weg überzeugt.
Die Entwicklung vom "One-Stop-Shop" zum "No-Stop-Shop" will Arthur Winter, Sektionschef im Finanzministerium, vorantreiben. "Durchaus denkbar sind fertig ausgefüllte Steuererklärungen, die an Personen, bei denen sich das auszahlt, verschickt werden", sagte Winter.
(APA)
