Animationsfilm "Sinbad" mit Linux erzeugt
Hollywood setzt seit Blockbustern wie "Shrek" und "Ice Age" voll auf digitale Animationsfilme. Das Filmstudio DreamWorks wagt mit seinem neuesten Film "Sinbad: Der Herr der Sieben Meere" [bei uns eigentlich als Sindbad bekannt] zudem den Umstieg auf Linux.
Mit dem Wechsel auf Intel-basierende Linux-Workstations und Server konnten die Kosten um 25 Prozent gesenkt werden. Als Linux-Distribution kommt Red Hat zum Einsatz.
DreamWorks arbeitete bisher mit Rechnern von Silicon Graphics unter dem Unix-Derivat Irix. Auch andere Animationsstudios wie Industrial Light and Magic und Pixar nutzen Linux-Systeme.
Hollywood-Stars sprechen virtuelle Charaktere
Im englischen Original verleiht Brad Pitt dem arabischen
Seefahrer seine Stimme, Catherine Zeta-Jones spricht die Rolle der
Marina, und Michelle Pfeiffer vertonte die griechische Göttin Eris.
Sinbad: Der Herr der Sieben MeereZu hundert Prozent mit Linux erzeugt
Schon bei "Shrek" hat sich DreamWorks erstmals in Kooperation mit Hewlett-Packard in Linux-Gewässer getraut. Dabei kamen Low-End-Server von HP zum Einsatz, um den Rendering-Prozess zu beschleunigen, mit dem die Basisbilder mit leuchtenden Farben und detaillierten Texturen versehen werden.
Bei "Spirit - Der wilde Mustang" wurde die Linux-Nutzung auch auf die Workstations der Film-Animateure ausgedehnt.
Der neue Film "Sinbad", der nächste Woche in die US-Kinos kommen soll, wurde nun zu hundert Prozent auf Linux-Rechnern und Rendering-Servern von HP erstellt. Neben HP-x4000-Workstations kommen auch die neueren xw8000-Modelle zum Einsatz.
Etwa 250 der 1.000 Linux-Rechner wurden für die Bearbeitung von "Sinbad" genutzt. Zusätzlich lief das Rendering über Hunderte Linux-Server.
