Provider und Polizei gegen Kinderpornos

schweiz
29.01.2007

Kinderporno-Sites sollen über geheime Liste geblockt werden

Wie die Zürcher "SonntagsZeitung" am Sonntag meldete, werden eidgenössische Großprovider wie Bluewin im Frühjahr damit beginnen, auf Grundlage einer vom Berner Bundesamt für Polizei [Fedpol] erstellten geheimen Liste 1.200 Internet-Adressen bekannter Kinderporno-Sites zu filtern.

Wer eine der URLs in der Liste eingibt, soll auf die Website des Bundesamts für Polizei umgeleitet werden. Laut Fedpol nehmen über 50 Provider freiwillig an der Aktion teil, sodass damit 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung abgedeckt werden.

Laut "SonntagsZeitung" stammen 1.000 der URLs in der Liste aus einem ähnlichen Programm der dänischen Polizei und 200 aus Recherchen der schweizerischen Experten. Die teilnehmenden Provider dürfen die Liste nicht veröffentlichen oder weitergeben.

(SonntagsZeitung | futurezone)