Das Heimkino als Kostenfalle
Heimkino im Großformat wird dank des Preisverfalls bei Video-Projektoren langsam erschwinglich. Das böse Erwachen folgt beim ersten Lampentausch. Mangels Wettbewerb können die Hersteller für die Ersatzlampen überhöhte Preise verlangen, berichtet die heute erschiene c't [14 2003].
Anstatt nur die vielfach typgleichen Lampen auszutauschen, liefern die Hersteller den Ersatz nur als proprietäre Module, die zwischen 250 und 800 Euro kosten.
Jedes Modul hat eine andere Bauform, und das oft ohne erkennbaren technischen Grund. Eine Ausnahme stellt der Hersteller Sharp dar, der immerhin auch einzelne Lampen liefert, die man mit ein wenig Geschick selbst einbauen kann:
Die meisten Hersteller geben zwar eine befristete Garantie, doch alle bezeichnen die Lampen generell als Verschleißteile, die von der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistung ausgenommen sein sollen. Fällt eine der teuren Lampen vorzeitig aus, kann sich der Verbraucher nicht auf verbindliche Angaben zur Lebensdauer berufen. Ein Präzedenzurteil gibt es dazu noch nicht
Die aktuelle c't
