27.06.2003

TOSHIBA

Bildquelle: DRK

Handys weisen Rettern den Weg

Toshiba hat in seinen Forschungslabors in Bristol eine GSM-Anwendung entwickelt, die es Rettungsteams erleichtern soll, Opfer von Lawinen oder Erdbeben möglichst rasch zu bergen.

Das System bringt im Katastrophenfall alle Handys in einem bestimmten Umkreis zum Läuten. Damit sollen Retter verschüttete Opfer bereits in den ersten Minuten des Unglücks aufspüren können.

Handybesitzer müssen allerdings ein kleines Programm herunterladen, damit ihre Geräte in das System integriert werden.

Lebensrettende Minuten

"Wenn irgendetwas schief geht, sind die Leute unheimlich dankbar, ein Handy mit sich zu haben", so Joe McGeehan, Chef des Telekommunikations-Forschungslabors von Toshiba.

Mit der Entwicklung soll es möglich sein, Opfer innerhalb der ersten für das Überleben wichtigen Minuten unter Schnee oder Trümmern zu finden.