Handys weisen Rettern den Weg
Toshiba hat in seinen Forschungslabors in Bristol eine GSM-Anwendung entwickelt, die es Rettungsteams erleichtern soll, Opfer von Lawinen oder Erdbeben möglichst rasch zu bergen.
Das System bringt im Katastrophenfall alle Handys in einem bestimmten Umkreis zum Läuten. Damit sollen Retter verschüttete Opfer bereits in den ersten Minuten des Unglücks aufspüren können.
Handybesitzer müssen allerdings ein kleines Programm herunterladen, damit ihre Geräte in das System integriert werden.
Die GSM-Software ermöglicht es, das letzte benutzte Netz eines Verschütteten zu erkennen, und kann daher alle Mobiltelefone der betroffenen Gegend aktivieren. Außerdem empfangen Geräte für GSM-Netzwerke konstant Nachrichten und werden dadurch im Katastrophenfall alarmiert.
Toshiba-EntwicklungLebensrettende Minuten
"Wenn irgendetwas schief geht, sind die Leute unheimlich dankbar, ein Handy mit sich zu haben", so Joe McGeehan, Chef des Telekommunikations-Forschungslabors von Toshiba.
Mit der Entwicklung soll es möglich sein, Opfer innerhalb der ersten für das Überleben wichtigen Minuten unter Schnee oder Trümmern zu finden.
