Texas Instruments fürchtet Umsatzverlust

Bilanz
23.01.2007

Billigere Handys drücken Erwartungen

Der weltgrößte Handychip-Hersteller Texas Instruments [TI] hat im vergangenen Quartal dank einer Steuergutschrift unter dem Strich zwar mehr verdient als erwartet. Allerdings rechnet das Unternehmen im laufenden Quartal mit einem schwächeren Geschäftsverlauf.

Angesichts der höheren Nachfrage nach billigen Telefonen sei sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn mit einem Rückgang zu rechnen, sagte TI.

Weiters kündigte TI an, bis Jahresende 500 Stellen streichen zu wollen. Das soll eine jährliche Ersparnis von 200 Mio. Dollar bringen, gleichzeitig gibt es dadurch eine Sonderbelastung von 55 Mio. Dollar.

TI erwartet für das erste Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 28 bis 34 Cent je Aktie. Der Umsatz dürfte 3,01 bis 3,28 Milliarden Dollar betragen.

Weniger Umsatz, mehr Gewinn

Der Umsatz fiel gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um acht Prozent, doch legte er gegenüber dem Schlussquartal 2005 um vier Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar [2,7 Mrd Euro] zu. Der Gewinn stieg auf 668 Millionen Dollar, pro Aktie 45 [Vorjahresvergleichszeit: 40] US-Cent.

Der Jahresumsatz erhöhte sich auf 14,3 [12,3] Milliarden Dollar und der Jahresgewinn auf 4,3 [2,3] Milliarden Dollar oder 2,78 [1,39] Dollar je Aktie. Es gab dabei vor allem aus dem Verkauf der früheren Mess- und Kontrollsparte einen Gewinn von 1,09 Dollar je Aktie.