23.06.2003

DEUTSCHLAND

Immer mehr Behörden wollen Linux

Ein Jahr nach Abschluss des Kooperationsabkommens zwischen dem deutschen Bundesinnenministerium und IBM zur Förderung von frei zugänglicher Software in der Verwaltung wollen mehr als 500 Behörden aus Bund, Ländern und Gemeinden den Rahmenvertrag unterzeichnen.

"Meilenstein"

Schily und Staudt würdigten den günstige Konditionen bietenden Rahmenvertrag als Meilenstein.

Auch große Institutionen wie die bayerische Vermessungsverwaltung mit ihren 79 Ämtern und die Stadt München mit 14.000 Arbeitsplätzen setzten auf Linux, ebenso das Kartellamt, die Monopolkommission und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz. Als erste Stadt in Europa hatte Schwäbisch Hall umgestellt.

Mit der Förderung von Open-Source-Software solle aber keine Entscheidung für das eine oder andere System erzwungen werden, betonte Schily. Auch mit Microsoft arbeite man gut zusammen.