26.01.2000

NACHFOLGE NT

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Windows 2000 im Multi-Test

Wenige Wochen vor dem offiziellen Start in Europa haben mehrere Computermagazine Windows 2000 mit unterschiedlichen Ergebnissen getestet.

"Zu teuer und zu langsam"

Indes hieß es bei der Computerzeitschrift "c't" auf Anfrage, für Privatanwender sei das Profi-System Windows 2000 zu teuer und subjektiv langsamer als Windows 98.

"128 MB RAM empfehlenswert"

"PC Professionell" wiederum hält Win2k für sinnvoll, wenn der PC genug Speicher habe und man mit seinem Rechner nicht nur spielen wolle.

"Es sollten schon 128 Megabyte Arbeitsspeicher sein", hieß es. Besonders für Notebooks sei Win2k sehr gut geeignet, weil es stabil sei, sparsam mit den Batterien umgehe und hohe Datensicherheit durch Verschlüsselung biete.

"Für Spiele nur bedingt geeignet"

Für Spiele sei das neue Betriebssystem nur bedingt geeignet, berichtet der Online-Dienst des IDG-Verlags, tecChannel, nach einem ersten Test. Trotz effizienteren Speicher-Managements und Multiprozessor-Unterstützung könne Win2k bei Spielen Win98 nur in Teilbereichen das Wasser reichen.

Insbesondere die Hardwaretreiber seien noch nicht ausgereift. Sie würden die Hardware nicht richtig erkennen oder nutzten bei Grafikkarten nicht alle Möglichkeiten zur Beschleunigung aus.

Etliche Spiele brächen die Installation ab, wenn sie kein Windows 98 als Betriebssystem feststellen könnten.

Die Preise

Microsoft hat unterdessen die deutschen Preise für Windows 2000 genannt. Dabei handelt es sich Microsoft zufolge um Schätzungen, wie sich die Fachhandelspreise auf die Verkaufspreise auf dem Markt auswirken können.

Demnach kostet Windows 2000 Professional als Vollprodukt zwischen 410 und 435 Euro [5.628 bis 5.980 ATS], ein Update von NT 4.0 ist ab 180 Euro zu haben, eines von Win95/98 ab 280.