Belgische Verleger gegen Yahoo

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18.01.2007

Nächste Runde im Kampf gegen die Suchmaschinen

Der belgische Verlegerverband Copiepresse hat am Mittwoch in Brüssel eine einstweilige Verfügung gegen die Suchmaschine Yahoo eingebracht.

Wie Copiepresse-Anwalt Bernard Magrez am Donnerstag bekannt gab, wollen die Verleger nicht, dass Yahoo ohne Bezahlung im Internet publizierte Artikel ihrer Blätter bereithält. Copiepresse geht in dieser Sache bereits gerichtlich gegen Google und Microsoft vor.

Für das Vergessen

Copiepresse stößt sich auch daran, dass in den Suchmaschinen-Caches auch ältere Zeitungsartikel verfügbar sind, die schon längst in kostenpflichtige Archive gewandert sind.

Das von Copiepresse gegen Google angestrengte Verfahren ist noch hängig. Anwalt Magrez erwartet die Gerichtsentscheidung "bis Ende Jänner". Der Streitwert umfasst bisher etwa 100 Millionen Euro.

(AFP | futurezone)