Toshiba lagert Notebook-Fertigung aus

deutschland
17.01.2007

250 Mitarbeiter in Regensburg betroffen

Der japanische Computerhersteller Toshiba stellt noch in diesem Jahr seine Notebook-Produktion im deutschen Regensburg ein. Davon sind rund 250 der 400 Mitarbeiter der Fabrik betroffen.

Einige Unternehmensbereiche wie Entwicklung, Qualität und Planung sollen aber in Regensburg erhalten bleiben, kündigte Werksleiter Christian Schiller am Mittwoch an.

Neben der Fertigung werden bis Ende 2007 auch die Logistik- und Reparaturabteilungen in Regensburg geschlossen. Diese Bereiche will Toshiba auslagern. Die Einstellung der eigenen Produktion sei nötig, um im hart umkämpften Computermarkt mit höherer Flexibilität und reduzierten Kosten eine führende Position zu behaupten, hieß es.

Bisher werden von Regensburg aus pro Monat rund 250.000 Notebooks für den europäischen Markt ausgeliefert. Die Regensburger Notebook-Endmontage gehört zur Toshiba Europe GmbH, die ihren Sitz in Neuss bei Düsseldorf hat und insgesamt etwa 900 Menschen beschäftigt.

(dpa)