Bei Sony gehen OLEDs in Serie
Sony will ab dem kommenden Frühjahr die Produktion von selbstleuchtenden organischen Displays [Organic Light Emitting Displays, OLEDs] aufnehmen.
Der Konzern plant nach eigenen Angaben eine Investition von neun Mrd. Yen [64 Mio. Euro] in die Produktionslinie der ST-LCD, eines Joint Ventures mit Toyota. Vorerst ist eine Produktion von 300.000 2-Zoll-Bildschirmen in einem Niedertemperatur-Verfahren vorgesehen.
Zum Beginn sind die OLEDs ausschließlich für mobile Endgeräte wie Handhelds, Kameras und Handys vorgesehen, die am meisten von der geringeren Bauhöhe und dem geringeren Energieverbrauch der Displays profitieren.
Die "Super Top Emission"-Bildschirme sollen sich daneben vor allem durch eine höhere Bildqualität gegenüber bisherigen Displays auszeichnen.
Sony-StatementKeine Hintergrundbeleuchtung
Die geringere Bauhöhe von OLEDs kommt dadurch zu Stande, dass die selbstleuchtenden Bildschirme ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen.
Sony arbeitet bereits seit Beginn der 90er Jahre an der Entwicklung von organischen Displays. Erste Modelle wurden 2001 und 2002 präsentiert.
Die benötigte Erfahrung für die Produktion hat ST-LCD aus der Produktion aus Verfahren mit Poly-Silizium für die Bildschirmerzeugung gewonnen.
