"Jeden Monat werden die Dinge besser"
Oracle hat im abgelaufenen Quartal einen höheren Gewinn als im Vorjahr erwirtschaftet und damit die Prognosen von Analysten übertroffen. Für das laufende Quartal werde mit einer Steigerung des Umsatzes von vier bis sieben Prozent gerechnet, teilte das Unternehmen am Donnerstag weiter mit.
Im vierten Geschäftsquartal sei ein Nettogewinn von 858 Millionen USD oder 16 Cent je Aktie erzielt worden, teilte Oracle am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Das sei das zweite Quartal in Folge, in dem der Umsatz zum Vorjahr gesteigert werden konnte.
Wie Oracle weiter mitteilte, seien im Gewinn Abschreibungen auf die Investition bei Liberate Technologies berücksichtigt, die das Ergebnis um zwei Cent pro Aktie geschmälert hätten.
Der Umsatz habe auf 2,83 Milliarden USD zugenommen. Allein die Erlöse aus Software-Lizenzen, die als Wachstumsindikator gelten, seien um ein Prozent auf 1,2 Milliarden USD gestiegen. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 14 Cent bei Umsätzen von 2,75 Milliarden USD vorausgesagt. Zuvor hatte Oracles Konkurrent PeopleSoft dessen feindliches Übernahmeangebot zurückgewiesen.
PeopleSoft pfeift auf OracleAlles wird gut
Oracle-Manager werteten das Quartalsergebnis als Beleg dafür, dass der Konzern auf einem hart umkämpften Markt gegenüber den Konkurrenten Boden gewonnen habe. "Das war trotz des Irak-Krieges und des Ausbruchs der Lungenkrankheit SARS ein sehr starkes Quartal für uns", sagte Finanzchef Henley.
"Jeden Monat werden die Dinge besser", sagte Konzernchef Larry Ellison mit Blick auf das Überangebot im Geschäft mit Datenbankanwendungen, die der Branche in der Vergangenheit zu schaffen gemacht hatte: "Ich glaube, wir befinden uns weitgehend am Ende davon", fügte Ellison hinzu.
