3 vor UMTS-Preissenkung
Wie aus der Einladung zu einer Pressekonferenz für kommenden Dienstag hervorgeht, plant der österreichische UMTS-Netzbetreiber 3 Preissenkungen.
In den ersten fünf Wochen nach dem Start am 5. Mai haben sich erst wenige zahlende Kunden ein UMTS-Handy mit Netzbetreiberkennzahl 0660 zugelegt. Details zu drei neuen Tarifmodellen, die als "für jeden verständlich und für jeden erschwinglich" angekündigt sind, werden am Dienstag veröffentlicht werden.
Während die vier GSM-Netzbetreiber nach wie vor je rund 1.000 Handys pro Tag verkaufen und sich für den Sommer auf Aktionen im umsatzschwachen Prepaid-Bereich beschränken, muss 3 die Preisschraube lockern. Offenbar hat man auch in der Hongkonger Zentrale erkannt, dass sich mit einem Mindestpreis von 63 Euro im Monat die bis Jahresende angepeilten 90.000 Kunden nicht gewinnen lassen werden.
Ein Monat UMTS in ÖsterreichWeniger als 1.000 Kunden
Nach Angaben von 3 liegen die Userzahlen im dreistelligen Bereich. Darin sind aber etwa 500 eigene Mitarbeiter sowie nicht zahlende Promotion- und VIP-Kunden enthalten.
Somit liegt 3 Austria noch schlechter im Rennen als die etwas früher gestarteten Schwesternetze in Italien und Großbritannien. Dort sind bereits mehrmals die Tarife gesenkt werden.
