10.06.2003

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Bildquelle: T

Stanislaw Lem zum Hyperspace

Stanislaw Lem, einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt, setzt sich in einem aktuellen Essay-Band mit den Schattenseiten der Informationstechnologie auseinander.

Der Wissenschaftsphilosoph bietet dem Leser einen ungewohnten Blickwinkel auf die neuen Technologien - stets mit seiner unverkennbaren Portion Humor gewürzt.

Kehrseite des Fortschritts

Die 32 Beiträge beschäftigen sich eingehend mit der Kehrseite des technologischen Fortschritts, mit Infoterrorismus, mit dem Zusammenhang von Medien und Drogen, mit der "Phantomatik" oder mit der Metainformationstheorie.

Lem, der sich schon immer für die Entwicklung der Wissenschaften und der Technik mit ihren sozialen Folgen interessierte, will mit seinen Essays zum Nachdenken anregen und neue Einsichten vermitteln.

Stanislaw Lem wurde am 12. 9. 02 81 Jahre alt. Er lebt heute in Krakow. Er studierte Medizin und war nach dem Staatsexamen als Assistent für Probleme der angewandten Psychologie tätig. Privat beschäftigte er sich mit Problemen der Kybernetik, der Mathematik und übersetzte wissenschaftliche Publikationen. 1951 erschien sein erster Science-Fiction-Roman "Die Astronauten". 1982 verließ er wegen der Ausrufung des Kriegsrechts Polen und lebte bis 1988 zuerst in Berlin und dann in Wien. Stanislaw Lem ist einer der meistübersetzten polnischen Gegenwartsschriftsteller und einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt.