Gutes Quartal für Handyhersteller
Das erste Quartal dieses Jahres ist für Handyhersteller weitaus besser ausgefallen als erwartet.
Von Jänner bis März 2003 wurden laut Gartner Group nicht weniger als 112,7 Millionen Einheiten verkauft. Das ist ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.
Rekord im ersten Quartal
"Das ist das erste Mal, dass im ersten Quartal mehr als 100
Millionen Handys verkauft wurden", so ein Analyst von Dataquest,
einer Tochterfirma Gartners. "Obwohl die Verkäufe im ersten Quartal
meistens unter denen des vierten Quartals liegen, befinden sie sich
heuer beinahe am gleichen Level. Vor allem das Ersetzen bestehender
Handys hat zu dem Boom beigetragen".
Gespanntes Warten auf Nokia-QuartalUnsicherheiten in Asien
Vor verfrühter Euphorie wird dennoch gewarnt. Laut Dataquest bleiben einige Unsicherheitsfaktoren wie steigende Lagerbestände in China oder Rezessionsängste in Asien aufgrund von Sars bestehen.
Nokia konnte seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 34,2 auf 35 Prozent ausbauen, Samsung wuchs von 9,3 auf 10,5 Prozent. Motorola bleibt Nummer zwei mit 14,7 Prozent.
Neue Modelle dürften den Markt weiterhin auf hohem Niveau halten. In Japan kommen derzeit Kamerahandys auf den Markt, die über eine Auflösung von einem Megapixel verfügen. Noch heuer sollen Modelle mit zwei Megapixel auf den Markt kommen.
Alle drei Handynetzbetreiber in Japan - NTT DoCoMo, J-Phone und KDDI, werden entsprechende Handys präsentieren. Aufgrund des aktuellen Interesses asiatischer Handyhersteller wie Samsung, LG Electronics, Sharp oder NEC am europäischen Markt dürften mit einiger Verzögerung auch in Europa entsprechende Handys verfügbar sein.
