US-Bundesbehörden ermitteln gegen Apple

bericht
12.01.2007

Rückdatierung von Aktienoptionen

Die US-Bundesbehörden haben sich einem Zeitungsbericht zufolge in die Ermittlungen wegen der umstrittenen Aktienoptionen für Apple-Chef Steve Jobs eingeschaltet. Das berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Gehaltserhöhung

Apple gehört zu den US-Unternehmen, gegen die derzeit im Zusammenhang mit zurückdatierten Aktienoptionen ermittelt wird. Viele Firmen verbuchten im Nachhinein einen früheren Starttermin für Aktienoptionen - dadurch erhöhten sich die Bezüge für das Führungspersonal, weil die Aktien mitlerweile mehr wert waren.

Im Fall der Apple-Optionen gehe die falsche Datierung auf eine Anwältin des Unternehmens zurück, die bereits im vergangenen Monat entlassen worden sei, berichtete die Zeitung weiter. Die Juristin habe erklärt, von der leitenden Anwältin des Unternehmens zu diesem Schritt angewiesen worden zu sein.

(Reuters)