SCO zeigt Vertrag für Unix-Rechte
Nachdem Novell im Streit um die Rechte an Unix in der vergangenen Woche gegen SCO Partei bezogen hatten, legt SCO Group nun Beweise vor.
SCO hat einen Vertrag mit Novell aus dem Jahr 1996 vorgelegt, der die Rechte des Softwareunternehmens an Unix untermauern soll. Novell hatte nach seiner ursprünglichen Darstellung nur die Verwertungsrechte von Unix abgegeben, Patente und Copyrights aber weiterhin behalten.
Die von SCO präsentierte Vereinbarung aus dem Jahre 1996 ergänzt den Kaufvertrag für Unix mit Novell aus dem Jahr 1995. Demnach soll SCO zumindest einen Teil der Rechte an Unix bekommen haben.
SCO sieht sich bestätigt
Für SCO-Vice President Chris Sontag ist der Fall klar. "Dieser Zusatz bestätigt unsere Position, dass wir alle Copyrights bezüglich Unix und UnixWare besitzen", so Sontag.
SCO hat seinem ehemaligen Geschäftspartner IBM vorgeworfen, Unix-Code an die Linux-Gemeinschaft weitergegeben zu haben und den Konzern auf eine Milliarde USD Schadenersatz verklagt.
Daneben hat SCO behauptet, dass Unix-Code im Linux-Kernel verwendet wurde und damit Aufruhr und Verunsicherung in die Linux-Community gebracht. Beweise bleib der Konzern dazu jedoch bis dato schuldig.

