Superrechner soll Wirbelstürme erkennen
Das nationale US-Wetterservice, die National Oceanic and Atmosphere Administration [NOAA], nimmt den drittstärksten Supercomputer der USA in Betrieb.
Das IBM-System soll unter anderem die Wirbelsturm-Vorhersage für die USA verbessern. Das Wetterservice hofft mit dem Computer den Kurs eines Wirbelsturmes in Zukunft drei bis fünf Tage im Voraus berechnen zu können.
Der IBM-Supercomputer erreicht zurzeit eine Rechenleistung von 7,3 Teraflops. In einer späteren Ausbaustufe, die bis zum Jahr 2009 erreicht werden soll, ist eine Kapazität von bis zu 100 Teraflops geplant.
Der derzeit rechenstärkste Supercomputer, der japanische Earth Simulator, erreicht eine Rechenleistung von 35,8 Teraflops.
Der Weg zum schnellsten Superrechner44 Stück IBM p690-Server
Zurzeit ist das System aus 44 IBM p690-Servern mit zusammen 1.408 Prozessoren aufgebaut. Die Speicherkapazität des Supercomputers beträgt 45 TB.
Der Computer ist Teil eines Deals, der Big Blue in den kommenden Jahren bis zu 200 Mio. USD Umsätze bringen soll. Die NOAA hat allerdings alleinigen Zugriff auf das System.
Neben der Wettervorhersage soll er auch für die Klimaforschung eingesetzt werden.
