06.06.2003

CABLE

Bildquelle: PhotoDisc

Heimische Kabelnetzbetreiber zufrieden

Die heimischen Kabelnetzbetreiber sind zufrieden.

Beim Breitband-Internet gebe es einen "Boom", die Telefonie verzeichne überdurchschnittliche Zuwächse, die digitalen TV-Kunden hätten sich verdoppelt und auch die Anzahl der analogen TV-Haushalte sei leicht gestiegen.

Das geht aus dem Branchenbericht 2002 der Berufsgruppe Kabel-TV in der Wirtschaftskammer Österreich hervor.

31.000 digitale Kabel-TV-Haushalte

Die Kabler seien weiterhin Breitband-Marktführer. Die meisten Kabel-Internet-Kunden hat Wien mit über 150.000 Haushalten, gefolgt von Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg mit je etwa 20.000 Haushalten.

Neun Unternehmen - ebenfalls um vier mehr als 2001 - offerieren TV, Internet und Telefon. Kabeltelefonie gibt es in fünf Bundesländern, neben Wien sind hier noch Tirol, die Steiermark, Oberösterreich und Kärnten mit von der Partie. Die Anzahl der Kabeltelefon-Kunden stieg 2002 um neun Prozent auf 159.830.

Digitale Kabel-TV-Haushalte gibt es nun über 31.000. Die Zahl der Unternehmungen der Branche liegt konstant bei 238.

Die Kundenakzeptanz für "mehrere elektronische Dienstleistungen aus einer Steckdose" sei also groß, fasste Bergmann-Fiala zusammen. Sie kritisierte jedoch "die Tendenzen einzelner Genossenschaften und Bauträger, ihren Mietern und Wohnungseigentümern die Wahlmöglichkeiten zwischen Netzbetreibern zu verweigern".

Im neuen Telekommunikationsgesetz solle der Gesetzgeber solchen "Mini-Monopolen" einen Riegel vorschieben, so die Forderung der Berufsgruppe im Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen.