06.06.2003

SEC

Bildquelle: PhotoDisc

Ex-Xeroxer zahlen 22 Millionen USD

Sechs der Bilanzmanipulation beschuldigte ehemalige Manager des US-Bürogeräteherstellers Xerox haben der Zahlung von 22 Mio. USD an einen Opferfonds zugestimmt.

Damit wird eine von der US-Börsenaufsicht SEC in New York angestrengte Zivilklage hinfällig.

Die SEC hatte die sechs Manager, darunter die beiden ehemaligen Chefs Paul Allaire und Richard Thoman, beschuldigt, die Gewinne des Unternehmens manipuliert zu haben, um den Kurs der Xerox-Aktie zu steigern.

Von 1997 bis 2000 sollen die Investoren durch aufpolierte Gewinne in die Irre geleitet worden sein.

Tätigkeiten untersagt

Die höchsten Beträge müssen nach dem Abkommen vom Donnerstag die beiden ehemaligen Xerox-Chefs Allaire mit 8,6 Millionen und Thoman mit 6,9 Mio. USD bezahlen.

Allaire akzeptierte zudem, für fünf Jahre nicht mehr als hochrangiger Manager eines börsennotierten Unternehmens tätig sein zu dürfen. So muss er seine Ämter bei Lucent und GlaxoSmithKline niederlegen.

Dem ehemaligen Xerox-Finanzchef Barry Romeril wurde die Ausübung entsprechender Tätigkeiten auf Lebenszeiten untersagt.

Keiner der sechs früheren Xerox-Manager gestand, die ihm zur Last gelegten Verfehlungen begangen zu haben.