CIA investiert in Videoanalyse-Software
Der Wagniskapitalgeber In-Q-Tel, eine von der CIA gegründete private Venture-Gruppe, will in die Technologie des Start-ups PiXlogic investieren.
Die Software des Unternehmens soll künftig dabei helfen, Millionen digitaler Fotos und Videos nach spezifischen Autos, Straßenschildern und später sogar Gesichtern zu durchsuchen.
Das Programm soll so eine schnellere Auswertung von zum Beispiel Überwachungsvideos und Geheimdienstaufnahmen ermöglichen.
Finanzielle Details über die Zusammenarbeit wurden nicht bekannt gegeben.
Ziel von In-Q-Tel ist es, in Unternehmen zu investieren, deren technische Lösungen den nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten dienen. Das Unternehmen hat dafür ein jährliches Budget von 35 Millionen USD zur Verfügung.
In-Q-TelSuch-Tool für Digitalbilder-Chaoten
Die Software analysiert jedes einzelne Bild oder jeden einzelnen Frame eines Videos und identifiziert dabei Gegenstände anhand geometrischer Daten, Farben und anderer Merkmale. Diese Informationen werden in kleinen Dateien gespeichert, die mit den Bildern verknüpft sind.
Noch sind die Gesichtserkennungsfunktionen nicht ausgereift genug, doch schon in einem Jahr sollen alle Probleme ausgeräumt sein.
Die Entwickler wollen auch eine Endanwender-Version ihrer Software auf den Markt bringen, mit der etwa Hobbyfotografen ihre Sammlung an Digitalfotos nach Inhalten durchsuchen könnten.
