Leichtes Besucherplus bei US-Elektronikshow

CES 2010
11.01.2010

120.000 Interessierte kamen zu 2.500 Ausstellern

Mit einem leichten Besucherplus ist am Sonntag die US-Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) zu Ende gegangen.

Nach vorläufigen Schätzungen seien mehr als 120.000 Besucher gekommen, erklärte der US-Branchenverband Consumer Electronics Association (CEA), der den Branchentreff in Las Vegas veranstaltet. Das sind rund 7.000 mehr als im Jahr 2009. Neben Fachbesuchern gehen auch Mitarbeiter der Aussteller sowie Medienvertreter in die Statistik ein. Die Zahl der Aussteller sank um rund 200 auf 2.500.

Branche optimistisch

Nach dem Krisengerede im Vorjahr übte sich die Branche wieder in Optimismus. "Es ist Licht am Ende des Tunnels, und es ist das strahlende Licht der Innovationen", sagte CEA-Präsident Gary Shapiro. "Die Innovationen, die diese Woche bei der CES 2010 enthüllt wurden, haben unserer Branche und der weltweiten Wirtschaft neuen Optimismus und neue Chancen gebracht."

Der Branchenverband erwartet, dass die langsame Erholung der Wirtschaft dem US-Markt für Unterhaltungselektronik nach dem Umsatz-Minus im Jahr 2009 wieder ein leichtes Plus beschert.

20.000 neue Produkte

Rund 20.000 neue Produkte stellten die Unternehmen auf der CES vor. Im vergangenen Jahr noch ein Nischenthema, dieses Mal der große Trend: das 3-D-Fernsehen. Nahezu alle großen Elektronikhersteller zeigten Systeme, mit denen die aus dem Kino bekannte Technologie ins Wohnzimmer einziehen soll.

Die Industrie stellte außerdem eine Vielzahl an Geräten vor, deren Größe und Funktionen irgendwo zwischen Handy und stationärem PC anzusiedeln ist. So waren zahlreiche Lesegeräte für elektronische Bücher zu sehen, teils mit farbigen und berührungsempfindlichen Displays und Tastatur. Immer mehr Hersteller setzen zudem auf die handlichen Tablet-PCs - Microsoft etwa stellte ein Gerät mit seinem neuen Betriebssystem Windows 7 vor.

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(dpa)