Schweizer Handykunden zahlen zu viel
Nur vier Prozent nutzen für sie günstigstes Produkt
Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Mobilfunkanbieter ließen sich in der Schweiz fast zwei Milliarden Franken (1,35 Mrd. Euro) sparen. Doch die Schweizer halten an ihrem Anbieter und dem gewählten Abo fest, teilte der Internet-Vergleichdienst Comparis auf Basis einer Umfrage unter 5.800 Handynutzern am Sonntag mit.
Nur vier Prozent der Handykunden telefonierten mit dem für sie günstigsten Produkt, erhob Comparis. Mit anderen Worten: Alle anderen bezahlen zu viel. Dreiviertel der Handykunden würden mit einem Prepaid-Abo am wenigsten bezahlen. Gleiches gelte für das Surfen im Internet.
Die Schweizer sind jedoch meist mit ihrem Anbieter zufrieden, hieß es in der Comparis-Aussendung. Lediglich beim Umstieg auf Smartphones hatten viele Kunden den Provider gewechselt. Nur 15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Anbieter zum nächstmöglichen Termin wechseln wollen. 62 Prozent wollen beim bisherigen Anbieter bleiben.
(APA/sda)
