03.06.2003

AUTONOM

Bildquelle: Eurobot

Ergebnisse des Roboterbewerbs "Eurobot"

Vergangenes Wochendende fand in La Ferte Bernard in Frankreich der Roboterwettkampf "Eurobot" statt.

Bei dem zum sechsten Mal stattfindenen Wettbewerb traten über 30 internationale Teams mit ihren mobilen, autonomen Robotern gegeneinander an.

Dabei galt es in diesem Jahr zwölf zufällig auf dem Spielfeld platzierte, etwa CD-große Scheiben, die auf einer Seite grün und auf der anderen Seite rot lackiert sind, auf die "richtige" Seite zu drehen.

Die österreichische Roboter-Hoffnung "ropat" von Studenten der Fachhochschule Produktions- und Automatisierungstechnik [FH-PAT] erreichte dabei den ausgezeichneten 14. Platz.

Beste Platzierung für Österreich

Von dem ursprünglich gesteckten Ziel einer Top-Ten-Platzierung musste sich das ropat-Team wegen eines technischen Defekts in der zweiten Runde, ein Kabel hatte sich im Rad verfangen, und Pech bei der Auslosung - schon im ersten Match des Achtelfinales traf man auf den späteren Gesamtsieger - leider schon früh verabschieden.

Der nun erreichte 14. Rang ist dennoch die beste Platzierung, die ein Roboter "made in Austria" beim Eurobot jemals holen konnte.

Den Sieg holte sich ein Team aus Frankreich.

Glücklos waren die beiden anderen österreichischen Teams, von der FH-PAT und dem Roboterclub Wien [Ae²M], die ihre Roboter nur schwer oder gar nicht zum Laufen brauchten bzw. schließlich durch einen Brand des Mikrocontrollers verloren.

Die Spielregeln

Jeweils zwei Roboter treten auf dem drei mal zwei Meter großen Spielfeld im Schachbrettdesign gegeneinander an.