Vodafone beendet Streit mit Behörden
15 Milliarden Euro Abschreibungen aus dem Jahr 2000
Der Telekommunikationsriese Vodafone hat seinen Streit mit den Steuerbehörden um milliardenschwere Abschreibungen beigelegt. "Die offenen Steuerfragen existieren nicht mehr", sagte ein Vodafone-Sprecher am Donnerstagabend in Düsseldorf und bestätigte damit einen Vorabbericht der "Rheinischen Post".
Vodafone hatte infolge der Mannesmann-Übernahme Anfang 2000 Wertminderungen von rund 50 Milliarden Euro geltend gemacht und wollte diese von den Steuern abschreiben.
Die Übereinkunft sehe nun vor, dass das Unternehmen 15 Milliarden Euro abschreiben dürfe, hieß es weiter. "Das hat aber keine Auswirkungen", betonte der Sprecher. Der Mobilfunker müsse keine Steuern nachzahlen, bekomme aber auch keine Steuern zurück. Es gebe keine zusätzlichen Belastungen für die Kommunen, unterstrich er.
(APA/Reuters)
