Nachrichtenmedien in der Gratisfalle

Ö1
03.12.2009

"Digital.leben" über Auswege aus der Nachrichtenkrise

In der Verlags- und Zeitungsbranche rund um den Globus herrscht Katzenjammer. Große Medienhäuser kämpfen mit einbrechenden Werbeeinnahmen und Verlusten in Milliardenhöhe. In der Folge werden Journalisten reihenweise gekündigt, viele traditionsreiche Zeitungen, gerade in den USA, erscheinen nicht mehr gedruckt, sondern nur noch im Netz.

"Digital.leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Radioserie ist auch gratis als Podcast abonnierbar:

Verleger hoffen auf zahlungswillige Kunden

Überall in der Verlagsbranche wird deshalb verzweifelt nach neuen Geschäftsmodellen gesucht, um in Zukunft hochwertigen Journalismus zu finanzieren. "Paid Content", also Geld für digitale Inhalte zu verlangen, scheint für viele Verleger der einzige Weg zu sein, ihr Unternehmen noch retten zu können.

Doch in der Zunft gibt es auch viel Skepsis: Sind Leser dazu bereit, für Inhalte zu bezahlen, wenn es diese bisher gratis gab? "Digital.leben" hat sich mit dem Online-Journalismus-Experten Heinz Wittenbrink über die Schwachstellen und offenen Fragen des "Paid Content"-Gedankens unterhalten.

(digital.leben)