Zeitschriftenverlage vor Umsatzeinbruch
Online kann Verluste im Printbereich nicht wettmachen
Deutschlands Zeitschriftenverlage stehen trotz stabiler Auflagen vor einem beträchtilichen Umsatzeinbruch. Für dieses Jahr rechnet die Branche mit einem Minus von 9,4 Prozent, wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Mittwoch in Berlin mitteilte.
Bei einer Auflage der Publikumszeitschriften von durchschnittlich 116 Millionen Exemplaren pro Quartal werde der Umsatz laut Prognose 2009 bei 6,86 Milliarden Euro liegen (Vorjahr: 7,58 Mrd.). Für 2010 zeichne sich ein Lichtblick im "Promillebereich" ab, sagte VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner.
Den Rückgang der Netto-Anzeigenerlöse schätzt der VDZ auf rund 20 Prozent. Das Geschäft im Internet werde mittelfristig die Verluste im Printbereich nur teilweise kompensieren können.
(dpa)
