Nigeria will Spammer-Image loswerden
Zusammen mit Microsoft Projekt "Adlerklaue" gestartet
Nigerias Anti-Korruptionspolizei werde künftig mit Microsoft zusammenarbeiten, um die E-Mail-Kriminalität zu stoppen, so ein Sprecher der Economic and Financial Crimes Commission (EFCC) am Donnerstag in der Hauptstadt Abuja.
Zahlreiche betrügerische E-Mails, die sich in Umlauf befinden, stammen aus Nigeria. Die "419-Scams", mit denen Betrüger versuchen, ihre Opfer zu Geldüberweisungen zu überreden, gehören seit langem zur Netzfolklore.
Angeschlagenes Image aufpolieren
Das Projekt "Eagle Claw" ("Adlerklaue") soll in den nächsten sechs Monaten starten, gab die EFCC am Freitag bekannt. Damit will Nigeria sein schlechtes Image als Brutstätte für Internet-Kriminalität ändern.
Das Ziel der Organisation sei es, monatlich bis zu 5.000 betrügerische E-Mails zu verhindern, so Farida Waziri von der EFCC. Bisher seien von seiner Organisation etwa 800 betrügerische Websites geschlossen und 18 Personen verhaftet worden.
(Reuters/futurezone)
