Der Vater des Lerncomputers

Ö1
22.10.2009

"Matrix"-Porträt über den Informatiker und Erfinder Alan Kay

Ein tragbarer Computer mit integriertem Flachbildschirm und Tastatur, der von Kindern als Werkzeug für kreative Lernprozesse genutzt werden kann: Als Alan Kay 1968 das Konzept für eine Maschine namens Dynabook entwickelte, waren Computer noch raumfüllende Maschinen, die nur von Universitäten, Großkonzernen und dem Militär genutzt wurden.

Am Sonntag in "matrix"

Sie hören diesen Beitrag am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".

Gut 40 Jahre später finden sich PCs in praktisch jedem Haushalt, und immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein eigenes Notebook. Auch jenseits der Industrieländer halten tragbare Computer dank "One Laptop per Child" (OLPC) und ähnlicher Initiativen langsam Einzug in Schulen und Kinderzimmer. Kay ist das jedoch nicht genug. Die heute verfügbare Software ist seiner Meinung nach einfach noch zu schlecht, und das Dynabook damit immer noch in weiter Ferne.

Gemeinsam mit seinen Kollegen des Viewpoint Research Insititutes in Los Angeles versucht Kay deshalb, mit Open-Source-Programmierumgebungen bessere Tools für Lehren, Lernen und Kreativität zu entwickeln. Janko Röttgers hat mit ihm gesprochen.

Eine "matrix"-Sendung anlässlich des Ö1-Schwerpunkts "Kreativität".

(matrix)