Rekonstruktion der STASI-Akten
Das Berliner Fraunhofer- Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik hat den Auftrag erhalten, eine Software zur Zusammensetzung von Akten-Schnipsel zu entwickeln.
Die Rekonstruktion der zerstörten Dokumente bei der deutschen Bundesbeauftragten für die STASI-Unterlagen, Marianne Birthler, wird voraussichtlich mehrere Millionen Euro kosten.
In den letzten Tagen der DDR hatten Mitarbeiter der Staatssicherheit [STASI] die Akten zerrissen und in rund 16.000 Müllsäcke verpackt. Bislang bemühten sich Beamte im bayerischen Zirndorf, die Abermillionen Aktenteile per Hand zusammenzusetzen.
Auch Wissenschaftler in Garching bei München arbeiten an einer Rekonstruktion zerrissener STASI-Akten am Computer.
Rechner rekonstruiert STASI-Akte
