US-Verlage planen Online-Kiosk
"Time", "Fortune" & Co. für digitale Lesegeräte
Die unter Anzeigenschwund leidenden US-Zeitschriftenverlage setzen offenbar auf einen gemeinsamen Online-Kiosk. Unter der Führung von Time Warner wollten die Konzerne ab dem kommenden Jahr ihre Titel für digitale Lesegeräte anbieten, sagte eine mit den Plänen für das Joint Venture vertraute Person. Der Mutterkonzern der Zeitschriften "Time", "People" und "Fortune" habe sich an Konkurrenten wie Conde Nast und Hearst gewandt.
Mit dem Online-Kiosk wollten die Verleger Kunden erreichen, die Lesegeräte für elektronische Bücher wie den Kindle von Amazon nutzten, hieß es weiter. Zudem versprächen sich die Medienhäuser Einnahmen im Internet, was sich in den mehr als zehn Jahren der Online-Präsenz bisher als nahezu unmöglich erwiesen hat.
(APA/Reuters)
