Schleppender Verkauf für Tablet-PCs
Der Verkauf von Tablet-PCs entwickelt sich nicht nach den Erwartungen der Hersteller.
So klagt etwa der taiwanesische Produzent Acer, der im Schlussquartal des vergangenen Jahres noch 35.000 Geräte verkauft hat, über einen 50-prozentigen Absatzeinbruch im ersten Quartal.
Und auch Hewlett-Packard [HP] kämpft mit einem rückgängigen Absatz bei den neuen Produkten.
Noch Mitte April dieses Jahres hatten die US-Marktforscher In-Stat/MDR die Tablet-PCS als Weg aus der Depression des klassischen PC-Marktes gesehen. 2003 soll etwa ein Prozent des Notebook-Marktes auf die Winzlinge entfallen, 2005 sollen es bereits 3,5 Prozent sein.
Tablet-PCs sollen PC-Markt belebenHohe Preise schuld
Als Gründe für den schleppenden Absatz werden einerseits die hohen Verkaufspreise - derzeit zwischen 1.700 und 2.500 USD - genannt und andererseits, dass Softwarelieferant Microsoft [MS] den Hardware-Produzenten nicht die "Unterstützung" zukommen lasse, die ursprünglich geplant gewesen sei.
Microsoft selbst, das im November mit dem Launch seines Windows XP für Tablet-PCs für einen anfänglichen Schwung auf dem Markt gesorgt hatte, dementiert dies. Man habe keinesfalls die Bemühungen zur Förderung der neuen Produkte eingestellt. Es sei nur natürlich, dass der Markt eine gewisse Zeit brauche, um neue Produkte anzunehmen, so MS.
