Die Zukunft des Automobils

Ö1
18.09.2009

"Matrix" über die Vereinfachung durch Komplexität

Das Automobil ist eine herrliche Erfindung mit einer beachtlichen Anzahl an Nachteilen. Es gibt einfach zu viele Fahrzeuge, wir verlieren Leben, Ressourcen und Geschwindigkeit. Die Revolutionen im Automobilbau der letzten zwanzig Jahre führten hauptsächlich zu mehr Sicherheit und Effizienz. Was aber wird bis zum Jahr 2030 geschehen?

Diesen Beitrag hören Sie am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".

Revolution durch leistungsstarke Computer

Der Hauptunterschied zu den letzten Dekaden liegt in der Verfügbarkeit wirklich leistungsstarker Computer. Sie ermöglichen die nächste Revolution im Fahrzeugbau, die Kommunikation zwischen Fahrzeug, Mensch und Umwelt.

Intelligente Autos fahren auf intelligenten Straßen. Assistenzsysteme minimieren Überraschungen, vermeiden Unfälle und melden unsere Übertretungen. Warnungen vor Unbill erreichen die Steuersysteme lange, bevor wir sie überhaupt wahrnehmen.

Hürden, die bewältigt werden müssen

Wir werden die Bedienung neuer Interfaces erlernen müssen, bis zur Gedankensteuerung ist alles vorstellbar und technisch möglich. Zwischen dem Status quo und der Zukunft stehen aber noch Hürden wie Gewohnheiten, Haftungsfragen und fehlende Infrastruktur.

Offene Fragen gibt es zuhauf: Wie viel Verantwortung wollen wir, wie viel dürfen wir abgeben? Bleibt das Lenkrad rund oder bleibt es überhaupt? Werden aus Straßenbetreibern IT-Provider? Und was geschieht, wenn das Betriebssystem im Auto abstürzt? Antworten auf Fragen nach der automobilen Zukunft geben Christian Davidek und Nadja Igler.

(matrix)